zur Startseite (dies ist eine Wetterleuchte)
Unser Anliegen, sowie einige Rückblicke
Geologie (Flourit, Kupfer, Steinkohle und Mangan in der Region)
Geschichte des Flourit-, Kuferschiefer-, Steinkohle- und Manganbergbaus in der Region
Bergbaulexikon mit Fachbegriffen
interaktiver Rundgang in einem virtullen 3D-Bergwerk
eine kleine Linksammlung
zum Lesen und sich eintragen
Impressum

Sie befinden sich: Startseite => Geologie
 
Geologie
Die Flouritlagerstätten des Ilmenau-Gehrener Reviers
Südöstlich von Ilmenau erstreckt sich auf ca. 4 km Länge der herzynisch streichende, linsenförmig mineralisierte Floßberg-Gang. Der im allgemeinen 2-6 m, maximal 13 m mächtige Gang fällt mit 50°-80° nach Südwest ein und liegt in einer bis 50 m mächtigen Ruschelzone. Seine Mineralisation umfaßt in erster Linie Flourit und Kalzit, untergeordnet Sulfide der saxonischen Karbonspat-Barit-Flourit-Sulfid-Abfolge. Die Kalzidführung nimmt mit der Täufe zu. Die Südöstliche Fortsetzung des Floßberg-Ganges bildet der ca. 3 km lange, flachherzynisch streichende Stechberg-Gang. Er ist ebenfalls linsenförmig mineralisiert und fällt mit 70°-75° nach Südwest ein. Floßberg- und Stechberg-Gang bilden zusammen eine große Aufschiebung, die jedoch postmineralisches Alter besitzt. Die Lage der Gänge, die dem Störungsverlauf zwischen Ilmenau und Gehren entsprechen, kann der geologischen Karte entnommen werden. Etwa 200-700 m südwestlich des Floßberg-Ganges befindet sich die Pluto-Ganggruppe. Sie besteht aus einem Schwarm kleiner, maximal 1,3 km langer Flourittrümer. Erwähnenswert sind außerdem 2 kleine Gänge im Hangenden des Stechberg-Ganges, der Gang am vorderen Stechberg unter der Gang "Anna 3" sowie eine Anzahl kleinerer Mineraltrümer am Floßberg südöstlich von Ilmenau und die Hoffnung-Ganggruppe am Brandkopf westlich von Gehren.
Die Steinkohlevorkommen bei Manebach
Bei Manebach treten über eine 45 m mächtige Partie verteilt 8 Steinkohlenflöze auf, aber nur 3 überschreiten die Mächtigkeit von 0.5 m. Es handelt sich um doritstreifigen Vitrit. Die besten Eigenschaften zeigte die Kohle des Mittelflözes von Manebach in Bezug auf Heizwert und Schwefelgehalt. Die Steinkohle besaß nur lokale wirtschaftliche Bedeutung.
Kupferschiefervorkommen im Bereich Ilmenau
Der Kupferschiefer und Teile des darunterliegenden Sanderzes (Zechsteinkonklomerat) wurden im Mittelalter abgebaut. Diese Schichten des Zechsteins, denen auch das gering mächtige sedimentär abgelagerte Kupferschieferflöz angehört und bergmännisch abgebaut wurden, erstrecken sich von der Sturmheide bis nach Ilmenau-Roda, westlich von Ilmenau.
Manganerzvorkommen im Oehrenstocker Revier
Östlich von Ilmenau gelegen sind die Manganerzlagerstätten durch 1-4 km lange Ost-West-streichende Gangz¨ge gekennzeichnet. Die 0,1-2 m mächtigen Gänge setzen in bis zu 20 m mächtigen Bewegungszonen auf und fallen mit 55°-90° nach Süden ein. Haupterzmineral der Gänge ist Manganit-Pyrolusit. Geringere Bedeutung besitzt Braunit. Außer diesen zur Mangan-oxid-Abfolge gehörenden Manganerzen führen die Gänge Kalzit und Baryt (Schwerspat).
 ¦ home ¦ top ^ ¦ zurück ¦